Strände, Badeseen, Flüsse und Küsten gehören zu den spannendsten Suchgebieten für Sondengänger. Wo viele Menschen schwimmen oder Wassersport betreiben, gehen regelmäßig Münzen, Ringe, Ketten, Uhren und andere Gegenstände verloren. Mit einem geeigneten Unterwasser-Metalldetektor kannst Du nicht nur im trockenen Sand, sondern auch im nassen Strandbereich, im flachen Wasser und beim Tauchen suchen.
Allerdings ist nicht jeder wasserdichte Metalldetektor für jeden Einsatz geeignet. Unterschiede gibt es unter anderem bei der maximalen Tauchtiefe, der Suchtechnologie, der Bauform und der Bedienung unter Wasser.
Was ist ein Unterwasser-Metalldetektor?
Ein Unterwasserdetektor ist so konstruiert, dass er vollständig ins Wasser eingetaucht werden kann. Dabei müssen nicht nur die Suchspule, sondern auch das Bedienteil und die Anschlüsse für die jeweilige Wassertiefe geeignet sein.
Wichtig ist der Unterschied zwischen wasserdicht und wasserfest. Ein wasserfestes Gerät hält meist nur Regen und Spritzwasser aus. Ein echter Tauchdetektor darf dagegen bis zu einer vom Hersteller festgelegten Tiefe vollständig untergetaucht werden.
Die angegebene Tauchtiefe darf nicht mit der Ortungstiefe verwechselt werden. Wie tief ein Metallgegenstand erkannt wird, hängt unter anderem von seiner Größe, Metallart, Lage, dem Boden und der verwendeten Suchspule ab.
Wo lohnt sich die Unterwassersuche?
Besonders interessant sind stark besuchte Bereiche wie Badestrände, Badeseen, Einstiegsstellen, Stege, Badeplattformen und flache Uferzonen. Schmuck geht häufig beim Schwimmen, Spielen oder Eincremen verloren und verschwindet anschließend im Sand oder Schlamm.
Kompakter Tauchdetektor oder vollwertiges Gerät?
Kompakte Tauchdetektoren werden meist direkt mit einer Hand geführt. Sie eignen sich besonders zum Schnorcheln, Tauchen und für die gezielte Suche auf kleineren Flächen. Durch ihre kurze Bauform lassen sie sich unter Wasser leicht bewegen und transportieren.
Vollwertige Metalldetektoren besitzen dagegen ein längeres Gestänge und eine größere Suchspule. Dadurch kannst Du größere Flächen am Strand, im nassen Sand und im flachen Wasser schneller absuchen. Einige Modelle eignen sich mit dem passenden Zubehör auch für größere Tauchtiefen.
Kompakte Unterwasserdetektoren
Der Quest Scuba Tector II, der Quest Scuba Tector Pro und der Nokta PulseDive sind kompakte Geräte für die gezielte Schatzsuche unter Wasser. Sie sind bis zu 60 Meter wasserdicht und eignen sich damit sowohl zum Schnorcheln als auch für richtige Tauchgänge.
Der Quest Scuba Tector II ist besonders handlich und besitzt eine relativ große Suchspule. Der Quest Scuba Tector Pro verfügt über eine klappbare Konstruktion und kann sowohl kompakt unter Wasser als auch verlängert am Strand eingesetzt werden.
Der Nokta PulseDive ist als praktisches 2-in-1-System erhältlich. Er lässt sich vom Tauchdetektor in einen wasserdichten Pinpointer umbauen und kann dadurch sowohl zur Unterwassersuche als auch zur präzisen Fundortung verwendet werden.
Vollwertige Metalldetektoren für Strand und Wasser
Für die großflächige Suche bieten sich unter anderem der Nokta Simplex Ultra, der Nokta Triple Score, der Nokta Legend 2, der XP ICON X und der XP DEUS 2 an.
Der Nokta Simplex Ultra ist bis fünf Meter wasserdicht und eignet sich besonders für Einsteiger, die ein unkompliziertes Gerät für Land, Strand und Wasser suchen. Der Triple Score und der Legend 2 arbeiten mit simultaner Multifrequenz und sind dadurch besonders interessant für nassen Strandsand und Salzwasser.
Auch der XP ICON X nutzt Multifrequenz-Technologie und kann bis zu fünf Meter unter Wasser eingesetzt werden. Der XP DEUS 2 ist in der passenden Konfiguration sogar bis zu 20 Meter wasserdicht. Durch seine speziellen Programme für Strand, Salzwasser und Tauchen eignet er sich besonders für erfahrene und anspruchsvolle Sondengänger.
Was kann man unter Wasser finden?
Typische Funde an Stränden und Badeplätzen sind Münzen, Ringe, Ketten, Uhren, Schlüssel, Angelzubehör und andere metallische Gegenstände. Auch Gold- und Silberschmuck kann mit einem geeigneten Unterwasserdetektor gefunden werden.
Sehr dünne Ketten oder kleine Ohrstecker sind allerdings schwieriger zu erkennen als massive Ringe. Zudem sollte die Metallausblendung nicht zu stark eingestellt werden, da Goldschmuck ähnliche Leitwerte wie Aluminium oder andere niedrig leitende Metalle haben kann.
Sinnvolles Zubehör für die Unterwassersuche
Eine Sandschaufel oder ein Sandscoop erleichtert das Bergen von Funden im trockenen und nassen Sand. Der Sand fällt durch die Öffnungen, während Münzen oder Schmuck in der Schaufel zurückbleiben.
Ein wasserdichter Pinpointer hilft bei der genauen Fundlokalisierung, besonders zwischen Steinen, in Schlamm oder bei schlechter Sicht. Je nach Metalldetektor werden außerdem spezielle Unterwasser-Kopfhörer benötigt, da Funk- und Bluetooth-Signale unter Wasser kaum übertragen werden.
Eine Sicherungsleine ist ebenfalls empfehlenswert, damit Detektor, Pinpointer oder Sandscoop nicht verloren gehen.
Tipps für die Suche am Strand und im Wasser
Führe die Suchspule langsam, gleichmäßig und möglichst dicht über dem Untergrund. Die einzelnen Schwenks sollten sich leicht überlappen, damit keine Bereiche ausgelassen werden.
Wellen und Strömungen verändern den Strand regelmäßig. Stellen, an denen Sand abgetragen wurde, können deshalb besonders interessant sein. Falls es Strömung gibt, ist es ratsam, der Strömung zu Folgen und an kleineren "Vorsprüngen" wie bei größeren Steinen oder Ästen zu suchen, da sich dort gerne Funde festsetzen.
Unter Wasser solltest Du hastige Bewegungen vermeiden, da diese Schlamm aufwirbeln und die Sicht verschlechtern.
Reinigung nach dem Einsatz im Salzwasser
Nach jeder Suche im Meer sollte der Metalldetektor gründlich mit sauberem Süßwasser abgespült werden. Salz und Sand können sich an Schrauben, Anschlüssen und Dichtungen ablagern und langfristig Schäden verursachen.
Öffne Ladeanschlüsse oder Batteriefächer erst, wenn das Gerät vollständig gereinigt und trocken ist. Auch Kopfhörer, Sandscoop und weiteres Zubehör sollten nach dem Kontakt mit Salzwasser abgespült werden.
Welcher Unterwasserdetektor passt zu Dir?
Für das Schnorcheln und die gezielte Suche beim Tauchen, auch in größeren Tiefen, eignen sich kompakte Modelle wie der Quest Scuba Tector II, der Quest Scuba Tector Pro oder der Nokta PulseDive.
Möchtest Du größere Strandflächen absuchen und den Detektor zusätzlich an Land verwenden, sind der Nokta Simplex Ultra, Triple Score, Legend 2 oder XP ICON X oder auch Quest X5 oder Q35 interessante Optionen. Für größere Tauchtiefen und umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet sich der XP DEUS 2 an.
Entscheidend sind Dein Suchgebiet, die benötigte Tauchtiefe, die Bodenbedingungen und Deine Erfahrung. In unserem Sortiment findest Du verschiedene Unterwasser- und Tauchdetektoren für Strand, Meer, See und Fluss. Bei Fragen helfen wir Dir gerne kostenlos bei der Auswahl des passenden Geräts 👉🏻 Kontakt





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